Showdown der Schwammtücher

“Showdown der Schwammtücher” - eine überraschend mitreißende (und teils schockierende) Reise in die Welt der Schwämme. Lest weiter und lasst euch von den Kräften des Naturschwammes gegenüber eurem herkömmlichen Putzlappen inspirieren.

Eine (etwas) schwammige Einführung 

Doch bevor wir starten, lasst uns kurz an den Anfang zurückkehren, um die Historie des heutigen “Showdowns” zu verstehen. Durch ihre Saugkraft sind Naturschwämme (die eigentlich kleine Weichkörpertiere sind) schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts überaus beliebt - in der Kosmetik, beim Duschen, und beim Putzen. So versuchte - und scheiterte - man zu dieser Zeit, Naturschwämme künstlich zu vermehren. Mancher Menschens Lebenstraum soll wohl einfach nicht in Erfüllung gehen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, musste also ein Weg gefunden werden, Schwämme en masse zu produzieren. 


Unsere Showdown-Kandidaten: Plastik- vs. Naturschwamm

Und so, liebe Leserinnen und Leser, hielt der Plastikschwamm Einzug in unseren Haushalt - und in unsere Mülldeponien. So liegen sie noch heute dort und weigern sich zu verrotten, oder wurden in der Verbrennungsanlage eingeäschert. Trotz dieser fragwürdigen Abfallproduktion, hält der Plastikschwamm die “Pole Position” bei vielen von uns zu Hause.


Doch nun gibt es einen Herausforderer, der dem Plastikschwamm in jeder Hinsicht Konkurrenz macht: der pflanzliche Naturschwamm. Aus den nachwachsenden Rohstoffen Holz-Zellulose und Baumwolle gefertigt, bietet der Naturschwamm eine nachhaltige Alternative. Doch wie schneiden die Kandidaten im Vergleich ab? 


Let the show begin.


Runde 1: Auf den Schwamm gebracht - Keime yay or nay?

Besonders in der Küche finden Schwammtücher zahlreiche Anwendungen - Tisch abwischen, Spülbecken nachwischen, das kleckern verstecken. Um durchgehende Reinigungskraft zu garantieren, sind die meisten Plastikschwammtücher mit chemischen Feuchtmachern versetzt. Doch neben der Feuchtigkeit beherbergen diese Putzlappen noch ein paar andere Bewohner. 360 Bewohner im Durchschnitt, um genau zu sein. In einer Studie von 2017 untersuchten Wissenschaftler 14 gebrauchten Küchenschwämmen (fragt mich nicht wie sie die bekommen haben…). Heraus kam, dass Küchenschwämme Zuflucht für mehr als 360 verschiedene Arten von Bakterien bieten. Und auch das heiße Auswaschen oder grillen in der Mikrowelle hilft dem nicht, nach Angaben der Studie. Ihre Lösung: Schwämme einmal wöchentlich entsorgen.

Unsere Lösung? Der trockene, waschbare Naturschwamm. Das Moanah Schwammtuch gibt Bakterien, Keime und Krankheitserreger bereitwillig durch Auswaschen an das Schmutzwasser ab, und kann hygienisch (auch mit Kochwäsche zusammen) in der Spül- und Waschmaschine tiefengereinigt werden. Das Ergebnis ist dann “wie neu” und die Schwämme können über mehrere Monate mit Genuss und gutem Gewissen verwendet werden. Muss ich dazu noch mehr sagen?


Runde 2: Einfach wegwerfen und Schwamm drüber?

Wenn euch das schlagende Argument der Hygiene noch nicht überzeugt, kann das Thema Nachhaltigkeit natürlich noch einen drauf setzen. Zum einen gerät das durch Abrieb entstehende Mikroplastik des synthetischen Schwammtuches in den Wasserkreislauf und gelangt so zum einen unsere Gewässer, aber auch in unser Trinkwasser. Auch wenn die gegenwärtigen Mikroplastikvorkommnisse noch nicht gesundheitsschädlich sind, sollten wir es nicht drauf ankommen lassen. Zum anderen fordert die Hygiene einen wöchentlichen Austausch bei intensivem Nutzen - das Plastikschwammtuch trägt also aktiv zur alarmierend hohen Menge an Hausmüll bei. In 2018 erfasste das Statistische Bundesamt 156 kg an Hausmüll (die schwarze/graue Tonne, in die auch dein oller Putzlappen gehört) pro Kopf.

Zugegebenermaßen sind Schwämme mit 9g jetzt nicht besonders schwer, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und wenn eine nachhaltige Alternative vor eurer Nase schwingt (hier könnt ihr euch das Moanah Schwammtuch holen), ist ein halbes Kilo im Jahr Einsparung doch ein guter Ansporn. Das pflanzliche Schwammtuch wirst du im Biomüll los, oder kannst ihm auf deinem Kompost beim Zersetzen zuschauen. Außerdem ist es abriebfest, also könntest du auch ohne Angst vor Mikroplastik … dran nuckeln? Dafür übernehmen wir jedoch keine Haftung. 

Das K. O.: Es siegt der Schwamm, der (fast) alles kann


Hier das (völlig unvoreingenomme) Urteil:


Trommelwirbel…


And the winner is…


...das Moanah Schwammtuch! (surprise, surprise


Der herkömmliche Plastiklappen hatte einfach eine Chance.


Der Naturschwamm von Moanah steht seinem synthetisch-etablierten Gegenüber in Saug- und Reinigungskraft, sowie in der Lagerkraft nicht nach. Zusätzlich dazu ist er mit gutem Gewissen wiederverwendbar, besteht aus nachwachsenden Ressourcen und ist außerdem Ökotex 11 zertifiziert - also baby-sicher.


Nur alleine putzen geht (leider) noch nicht. Aber wer weiß. 

 


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